Zeitungsbericht 23.5.2020

Artikel aus der Krone vom 23.5.2020, welchen wir hier gerne wiedergeben:

Die heimischen Feuerwehren haben seit Ausbruch der Pandemie keinen einzigen Ausfall einer Löschgruppe zu beklagen. Tausende Einsätze wurden, so wie vor der Krise, rasch und professionell abgearbeitet. Umso mehr schmerzt es jetzt, dass die freiwilligen Helfer wohl auch mit massiven Geldeinbußen zu rechnen haben.

Ein beherrschendes Thema im Feuerwehrwesen sind aktuell die Absagen aller Veranstaltungen. Wie jede andere Organisation dürfen nämlich auch die Florianis nun zu keinerlei Festen einladen. Das führt naturgemäß zu schmerzhaften Finanzverlusten. Die Prognosen gehen in Richtung 100 Millionen Euro Verlust für das Jahr 2020. Ein erheblicher Teil der Feuerwehren kalkuliert aber mit den Einnahmen aus Festen, die sie beispielsweise dringend für Betriebskosten, den Ankauf von persönlicher Schutzausrüstung oder auch lebensrettender Einsatzgeräte benötigen. Aufgrund der aktuellen Misere, die auch die Kommunen hart getroffen hat, will man nun den Bund als Geldquelle gewinnen.

Landesfeuerchef Dietmar Fahrafellner erklärt: „Alle Landeskommandanten sind sich einig, dass die Einsatzorganisationen eine Entschädigung verdient haben. Wir sind zwar gesetzlich nicht für die Bekämpfung einer Pandemie zuständig, haben aber während des Lockdowns weiterhin viele Menschenleben gerettet, Häuser und Wälder gelöscht und einen reibungslosen Dienstbetrieb garantiert.“

Josef Poyer, Kronen Zeitung